Windows 10 ist da!

Windows 10 ist heute Mittwoch, 29. Juli 2015 offiziell erschienen. Seit der Ankündigung gab es viele Neuigkeiten. Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Fakten.

Überaschenderweise ist das Windows-10-Betriebssystem in 119 Ländern und in 111 Sprachen erschienen. Das übliche Windows-Zeitfenster zur fertigen Enduser-Version erstreckt sich noch bis Ende September.

Achtung: Mit Windows 10 wird alles besser – sagt Microsoft. Viele Neuerungen funktionieren aber nur, weil der Konzern auf Nutzerdaten zugreift.

Bei der Installation fängt es schon an: Wer es sich beim Aufspielen von Windows 10 bequem macht und die von Microsoft festgelegten Express-Einstellungen akzeptiert, gibt dem Konzern damit gleichzeitig einen Freibrief. Denn die Express-Einstellungen räumen dem Konzern weitgehende Rechte zum Erfassen und Verarbeiten von Nutzerdaten ein.

Im Netz hat diese Vorgehensweise reichlich Kritik hervorgerufen. Verschwörungstheoretiker argwöhnen, der US-Konzern würde mit seiner neuen Software ein gigantisches Botnet aufbauen, andere mutmassen, Microsofts neuer Internetbrowser Edge übertrage alle Tastatureingaben zur Analyse an Microsoft-Server.

Windows 10

Windows 10

Windows 10 wird in der Standardversion für alle Lizenzinhaber von Windows 7 und Windows 8.1 für ein Jahr lang gratis zu erwerben sein. Man muss sich also innert eines Jahres um eine Registrierung anschicken. Ausgenommen sind die Versionen, die sich an den Unternehmensmarkt richten (Windows 7 Enterprise, Windows 8/8.1 Enterprise).

Auch die Volumen-Lizenzen, die sich an Geschäftskunden richten, sind vom Gratisangebot ausgeschlossen. Berechtigte Lizenzinhaber haben ein Jahr lang Zeit, sich ein kostenloses Update vorzureservieren oder herunterzuladen

Smartphone

Smartphone

Interessantes Detail am Rande: Microsoft wird beim Windows 10 dank einer Peer-to-Peer-Technik Update-Vorgänge beschleunigen. Demzufolge wird man auf optionale Weise Systemaktualisierungen nicht mehr ausschliesslich von den Update-Servern beziehen können.

Nutzer von Windows 7 Starter, Windows 7 Home Basic und Windows 7 Home erhalten Windows 10 Home; Pro- und Ultimate-Lizenzinhaber landen bei Windows 10 Pro.

Je nachdem, ob die 32-Bit- oder die 64-Bit-Version auf dem Tablet oder Desktop zum Einsatz kommt, kann es abweichende Anforderungen an Festplatte und Arbeitsspeicher geben. Die allgemeinen Anforderungen an die Consumer- und Pro-Versionen mit einer Display-Diagonalen ab 7 Zoll sind überraschend moderat:

  • Mindestauflösung: 1024 x 768 Px
  • Arbeitsspeicher: 1 GB/2 GB (32 Bit/64 Bit)
  • Festplatte: 16 GB/20 GB (32 Bit/64 Bit)
  • DirectX-9-fähige Grafiklösung

Darüber hinaus wollen die Redmonder auf Kompressionstechnik setzen, um den Speicherplatz auf allen Plattformen drastisch zu optimieren. Recovery-Partitionen auf Notebooks werden dadurch hinfällig. Das neue OS beansprucht laut Microsoft auf einer 64-Bit-Umgebung 2,6 GB weniger, auf einem 32-Bit-System 1,5 GB weniger Speicher.

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