Treffen von Womo-Freunden in Jakobsbad/AI

Am vergangenen Sonntag überraschten wir unsere langjährigen Camperfreunde mit einem Besuch im Camping „Jakobsbad“ bei Gonten/AI. Rosmarie und Werni lernten wir als „Wohnwägeler“ in Zernez kennen und verfolgen seit dem 1. April 2012 – dem Tag als sie ihr Heim im Aargau als Pensionierte verliessen – virtuell auf ihrer „Homepage“ http://www.rowefidibus.ch ihre Fernreisen nach Russland, der Mongolei und den beiden Reisen nach China. Nun sind sie bereits das vierte Jahr mit ihrem 4×4 Wohmobil-Fidibus unterwegs – unter anderem in Australien und Neuseeland (siehe auch eigene Beträge von kapomuck). Im Moment steht ihr Fidibus Verschiffungsbereit im Hafen von Auckland, New Zealand.

Sie erzählten uns, dass sie für heute Nachmittag ein befreundetes Ehepaar aus Bülach erwarten dürften. Wir sollen doch ebenfalls am Gespräch teilnehmen.

Heiri & Barbara

Heiri & Barbara

Nach dem Austausch unserer Vornamen (wie so üblich unter Ehepaaren im besten Alter) wurden sofort Informationen über Woma-Reisen ausgetauscht. Heiri und Barbara – so hiessen nämlich die beiden Bülacher – erzählten von ihrer Abenteuer-Reise „Überwintern im Orient“ als Heiri mich plötzlich fragte: „Wie ist eigentlich dein Nachname?“ Als ich meinen Namen nannte musste Heiri kurz lachen. Er heisse auch „Meier“ und sei gleich alt wie wir. Zudem kenne er mich und unsere Familie denn nach meinen eigenen Aussagen hätte ich ihm einmal selbst erzählt an der Hintergasse in Bülach gewohnt zu haben!

Perplex ob solch perfektem Langzeitgedächtnis hatte ich nämlich schon oftmals diesen kurzfristigen Wohnort aus meinem Gedächtnis ausgeblendet, als damals unser Vater in den fünziger Jahren einen Deutschen Kollegen zu sich an unserem Mittagstisch nahm wo jeweils eine „währschafte Suppe“ für uns Alle serviert wurde. Angeblich war der Hass auf die „Kriegsverlierer“ in der Sulzerkantine noch so eklatant dass eine Suppe in der Kantine zu einer beinahe unmöglichen Mahlzeit wurde!

Das Erzählen von weiteren Episoden aus unserer Kindheit wie das Nennen von Lehrernamen usw. festigte unser Freundschaft und das gegenseitige Vertrauen sofort markant. Am Abend verabschiedeten wir uns gegenseitig mit dem Versprechen uns wieder einmal zu treffen.

Fernreise „Überwintern im Orient“

Über muck

Senior Projektleiter mit Freude am Sport
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