Campingsaison in Zernez eröffnet: Tor zum Nationalpark im Engadin

Camping Cul

Camping Cul

Die diesjährige Campingsaison im Engadin auf dem Camping Cul in Zernez eröffneten wir am Sonntag, 10. Mai 2015 um etwa 10.30 Uhr. Schon kurz nach 0800 Uhr verliessen wir unser Heim in Winterberg und machten uns auf den Weg in das auf knapp 1500 müM gelegene Zernez. Im Gepäck auch alles notwendige für die Montage eines Holzbodens. Bohrmaschine, Wasserwaage, Offerten und Pläne – alles ist mit dabei.

Ruth und Emil sind noch eine Stunde früher (0850 Uhr) durch den Vereinatunnel gefahren als wir als sich beide mit Wowa nach einer Begrüssungsrunde bei Andris und Wim (Geschäftsführer) von ihnen verabschiedeten um ihren geliebten Platz im Cul aufzusuchen. Auch wir sind gierig darauf unseren eigenen Wowa nach einem halben Jahr und neuem Überdach zu begutachten.

Schloss Wildenberg - Zernez

Schlosswiese Wildenberg am Auffahrtstag

Die Engadinersonne lacht uns auf Parzelle 49 entgegen als wir in den „Mafiaweg“ einbogen. Beinahe so wie auf dem Titelbild der Webseite www.camping-cul.com. Das Strässchen ist „furztrocken“ und das Gras vom fehlenden Regen dürr und gelblich wie normalerweise im Herbst. Wenige Stunden später sehen wir Andris (Inhaber der GmbH) wie er mit der Maschine den hinteren Teil des Campings vertikultiert. Vorsorglich mäht er auch noch den vorderen Teil des „Mafiaweges“ um irgendwann wohl auch diesen noch vom dürren Gras zu befreien.

Eigentlich wollten wir zusammen mit unseren Freunden einen Holzboden im Vorzelt beschaffen, doch weil Beide derzeit viele offene Pendenzen aufweisen verzichten wir vorerst darauf. Wir sind jedoch sicher, dass bei der nächsten Regenperiode dies nochmals eine Überlegung wert ist.

Es ist eben anstrengend gleichzeitig Besitzer eines Hauses mit Garten, einem Wowa und einem Camper zu sein und dies alles im fortgeschrittenen Alter. Gerade für eine Frau ist das Führen von drei Haushalten etwas viel. So ist es verständlich, dass man die verbleibende Zeit manchmal etwas anders gestalten und beispielsweise noch mehr reisen möchte! Es ist nur gut so, wenn wir Senioren nicht einmal zum „Kranksein“ Zeit finden! Und auch Keine finden wollen?

Kurz vor unserer Abreise in Zernez trafen auch noch unsere langjährigen Bekannten „Gebi und Erika“ ein. Beide sind über 80 Jahre und noch immer mit ihrem Camper beispielsweise vom Südtirol heimwärts unterwegs. Wir wünschen Euch weiterhin eine glückliche und gesunde Zeit ohne Unannehmlichkeiten während des Umbaus eures Heimes.

Auch ein Bär wurde zeitgerecht am Auffahrtsmorgen von mehreren Personen gesichtet. Als erster hat in kurz vor 0900 Uhr ein Autofahrer im Puschlav entdeckt. Eine Stunde später wurden unabhängig davon weitere Beobachtungen gemeldet.

Über muck

Senior Projektleiter mit Freude am Sport
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