Welche Action-Kamera soll man kaufen?

GoPro Hero 3+ Black Edition Adventure, Drift Innovation Ghost-S, Sony HDR-AS100V oder doch Garmin Virb Elite Dark sind vier Action-Kameras welche mit zum Teil überzeugenden Leistungen auf den Markt drängen.

Doch eines sei vorweg genommen. Einzelne Kameras lassen den Benutzer förmlich im Regen stehen und Anderen geht schon nach kurzer Zeit die Puste aus.

Welche ist nun die Beste?
Hero+BlackDie GoPro Hero 3+ Black Edition Adventure und damit die meist verbreitete Marke zeigte im Test eine überzeugende Leistung. Die Action-Kamera filmte sehr scharfe Videos in Full-HD-Auflösung. Sogar Ultra-HD-Auflösungen sind möglich, doch darf 4k wegen der ruckelnden Bewegungsdarstellung nur als Marketing-Gag gelten. Die Bedienung der Kamera ist funktional, die Fernsteuerung vom iOS- oder Android-Gerät eine grosse Hilfe.

GhostDrivtMit klassenbester Laufzeit (3 Std 43 Min) wartet dagegen die Drift Innovation Ghost-S auf. Die Action-Kamera liefert sprichwörtlich ein ordentliches Bild mit hoher Schärfe und geringem Rauschen auf, einzig ein wasserdichtes Gehäuse dürfte manch einer beim Lieferumfang der Drift Innovation Ghost-S vermissen. Praktisch zudem auch, dass Sie die Linse um 300 Grad drehen und somit die Bildorientierung ändern können. Damit bewältigt die Drift Innovation Ghost-S auch Schräglagen problemlos.

SonyActionCamWeissSonyAktionCamDie Sony HDR-AS100V punktete im Test als Action-Kamera mit bester Ausstattung und guter Bildqualität. Vor allem das GPS-Modul sowie der sinnvolle Bildstabilisator stechen positiv hervor. Lediglich die Akkulaufzeit ist nur Durchschnitt.

Dennoch avanciert die Sony HDR-AS100V zum Preis-Leistung-Sieger.

GarminVirbDer US-Amerikanische Hersteller Garmin rückt mit der Virb Elite auf dem Action-Kamera-Markt den Konkurrenten GoPro, Drift und Sony auf die Pelle. Die Virb Elite Dark zählt neben der etwas schwächer ausgestatteten Virb zur ersten Action-Cam-Serie des Konzerns, die mit stossfestem und wasserdichtem Gehäuse werben. Im Test zeigte die Virb Elite Dark, wo ihre Stärken und ihre Schwächen liegen.

Der Akku filmte bei der Virb Elite 64 Minuten kürzer als bei der der GoPro Hero 3 Black Edition und 22 Minuten länger als die Sony HDR-AS30V.

Ausgestattet mit einem CMOS-Sensor stehen auch Zeitraffer- und Serienaufnahmen zur Verfügung. Während der Videoaufnahme lassen sich hochauflösende Bilder schiessen. Im „Super Slow Motion“-Modus schafft die Garmin-Cam bis zu 120 Bilder pro Sekunde – jedoch nur bei reduzierter Auflösung. Besonderes praktisch: Die Virb Elite zeichnet den GPS-Track mitsamt den Höhenmetern auf sowie über das integrierte ANT+-Funkmodul lässt es sich mit anderen Garmin-Geräten und Fitness-Sensoren koppeln.

Per WLAN landen schliesslich alle Daten nach der Aufnahme auf dem heimischen PC oder können direkt ins Internet hochgeladen werden. Auch das Smartphone kann per Virb Mobile App (für iOS und Android) mit der Kamera interagieren. Der ANT+-Sensor ermöglicht es der Virb Elite sogar, die Temperatur sowie Herz- und Trittfrequenz des Actionfilmers zu messen. So lässt sich später genau nachverfolgen, wo und unter welchen Gesichtspunkten sich die Action abgespielt hat.

Preisvergleich
Markenpreise / (Strassenpreise)
GoPro Hero 3+ Black Edition Adventure / Fr 549.- (Fr.368.-)
Drift Innovation Ghost-S / $ 399.99 (Fr 358.10)
Sony HDR-AS100V / $ 369.99 (Fr 319.-)
Garmin Virb Elite Dark / Fr 399.- (Fr 327.-)

Über muck

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