Fussball WM 2014: Das Shaqiri-Spiel von Manaus!

Shaqiri, Shaqiri, Shaqiri – mit drei Toren gegen Honduras sicherte der Bayern-Mittelfeldspieler den Einzug ins Achtelfinale der Schweizer gegen Argentinien. Am Ende schnappte sich Xherdan Shaqiri den Ball.

SchweizDer Mittelfeldspieler vom FC Bayern München wollte unbedingt ein Souvenir haben, etwas das ihn ein Leben lang an diesen Abend von Manaus erinnert. Schließlich hatte er die Schweiz im Alleingang in das Achtelfinale geschossen. Beim 3:0 (2:0) gegen Honduras hatte er gleich dreimal für die Mannschaft von Trainer Ottmar Hitzfeld getroffen.

Um überhaupt noch eine Chance auf das Achtelfinale zu haben, benötigten sie beim letzten WM-Spiel in Manaus einen Sieg. Die Schweiz – das war zu erkennen – wollte ihr Glück zur Not erzwingen. Sie hat ja Shaqiri: Der kleinste Mann auf dem Feld (169 cm), der nach den ersten beiden Spielen noch heftig kritisiert worden war, rannte schon nach sechs Minuten parallel zur Strafraumlinie und schoss den Ball aus 20 Metern mit einer Wucht in den Torwinkel, dass es beinahe das Netz zerriss. „Das kommt nicht von ungefähr, er trainiert das regelmäßig“, sagte ein Experte.

Der Erfolg verlängert nun auch die Karriere von Ottmar Hitzfeld – zumindest um ein weiteres Spiel. Der frühere Dortmunder und Münchener Coach hatte für die Zeit nach der WM das Ende seiner Laufbahn angekündigt. „Wir wussten, dass wir ruhig bleiben und weiter an unsere Stärken glauben mussten“, sagte er: „Das ist uns gelungen. Im Achtelfinale ist nun einiges möglich. Gegen den Favoriten Argentinien haben wir nichts zu verlieren.“

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