Rabat – Marrakech

Der Stellplatz am Hafen war unruhig und lärmig doch immerhin bewacht. Noch um 0300 Uhr sah ich den Wächter auf seinem Stuhl vor uns sitzen. Es schien, als er trotz Lärm besser schlafen konnte als wir im Bus.

Friedhof Rabat

Friedhof Rabat

Bei Anbruch der Tageshelle machten wir unseren Kaffee und heizten bei 13 Grad draussen ein wenig. Etwa um 0830 Uhr verliessen wir den Stellplatz und durchquerten Rabat mitten durch die Stadt nochmals am Königspalast vorbei. Unsere allgemeine Richtung war Süden und unser Ziel Casablanca. Auf unserem Pad verfolgte Heidy die Strecke und sagte immer mal wieder. „Die Richtung stimmt!“.

Plötzlich sahen wir die Auffahrt auf die A3 in unserer Richtung und wenig später waren wir etwa bei Casablance auf der A5 und von dort der direkte Weg nach Marrakech auf die A7. Nach weiteren 338 km kamen wir in die Nähe unseres Campings. Weil Beschrieb und Navi uns anwies die Schnellstrasse rechts zu verlassen folgten wir nicht den ersten Fahrspuren im Sand weil zu schlecht sondern erst den Zweiten. An den Mauern eines Dorfes entlang auf einer plattgewalzten Sandpiste folgten wir den Fahrspuren. Wir waren deshalb froh als wir zwei Frauen fragen konnten ob wir auf dem richtigen Weg sehen. Doch auch sie wussten nicht wo der Camping Le Relais de la Marrakech war!

LeRelaisHeidEtwas später kreuzte uns wieder eine geteerte Strasse. Links oder rechts war nun die Frage? Nach Navi müsste es rechts sein und siehe da wenig später folgte ein Schild mit Le Relais. Von nun an war es kein Glück mehr den Camping zu finden sondern eher noch Intuition. Der Platz ist zwar mit MAD 125.- eher etwas teuer doch für CH-Verhältnisse immer noch günstig.

Über muck

Senior Projektleiter mit Freude am Sport
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