Anfahrt zur Schiffspassage Winterberg – Genua

Morgen Samstag sollen wir also vier Stunden vor Abfahrt der Fähre in Genua um 18.00 Uhr sein. Für Fahrten ausserhalb des Schengen-Raums sei dies notwendig heisst es in den Weisungen der Gesellschaft.

AiroloFür die 7-stündige Anfahrt mit dem Camper würde dies heissen: SEHR FRüH AUFSTEHEN? Wir entschliessen uns jedoch die Fahrt auf zwei Tagen zu verteilen und dafür die landschaftlich schönere Anfahrt dem Lago-Maggiore entlang über Locarne – Verbania und dann Alexandria zu geniessen. Zumal derzeit in Winterberg bereits frühlingshaftes Wetter bis 16 Grad herrschen und morgen Schneefall angesagt ist.

Verbania-IT. Lago Maggiore

Verbania-IT. Lago Maggiore

Die Uebernachtung auf dem gemeindeeigenen Stellplatz direkt am See in Verbania (gratis) war ruhig und lebhaft zugleich. Ohne Strassenlärm doch die vielen Jogger welche neben uns parkierten um anschliessend dem See entlang ihren Runden zu drehten dauerte bis gegen Mitternacht und begann bereits vor 6 Uhr in der Früh als es noch dunkel war.

Ohne Wecker waren wir also noch bei Dämmerung bereits wieder unterwegs Richtung Süden. Die angenehme Fahrt mit wenig Verkehr erlaubte uns bereits um 1200 Uhr einzuchecken also noch zwei Stunden vor der offiziellen Zeit. Nur mit einem Fax bewaffnet als Bestätigung für die Schiffspassage Genua – Barcelona – Tanger und zurück erhielten wir bereits beim Eingangsschalter alle Papiere welche wir für die Ueberfahrt nach Marokko brauchten.

Wir reihten uns also ein in die Schlange der bereits vor uns wartenden, hoch beladenen Iveco’s von heimkehrenden „Marokkanern“ ein. Tische , Velos ja selbst Waschmachinen führten sie offen auf dem Dach mit weil die zwei Meter hohen auf dem Dach aufgetürmte „Gebrauchtwaren“ nicht auch noch Platz im Innern des Kastenwagens fanden. Von dort kann wenigstens Nichts hinunter fallen, denn diese Türschlösser sind allesamt entfernt weil zu schwach, daführ mit massiven Flacheisen verstemmt und mit aufgeschweissten Halterungen für „Marenschlösser“ fest verriegelt.

Unser 2.8 Meter hoher Camper stand also geduckt zwischen Türmen von weit über 4 Meter hohen lotternden Iveco’s welche ausschliesslich von Muselmänner gelenkt wurden. Die „Muselfrauen“ wären höchsten noch als polizeilich unerwünschte Ueberlast hinzugekommen. Auch so hätte kein einziges Fahrzeug mehr den TüV oder StVA anstandslos passiert.

Über muck

Senior Projektleiter mit Freude am Sport
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