Vorbereitungen einer Marokko Reise im 35-jährigen Vergleich

Die Vorbereitungen zur neuerlichen Marokko Reise gegenüber 1979 ist in mancherlei Hinsicht heute viel einfacher geworden. Destotrotz hat sich sehr vieles in den vergangenen Jahrzehnten markant verändert und insgesamt viel „technischer“ gemacht. Vor etwa 25 Jahren kannte man zwar eine Möglichkeit innerhalb des eigenen Netzes Daten abzurufen, doch es war nicht möglich, Informationen untereinander auszutauschen.

Das World Wide Web (E-Mail) musste also erst noch erfunden werden. Der Brite Tim Berners-Lee hatte damals die Idee, eine Plattform zu schaffen, die es den Cern-Mitarbeitern erlaubte, Daten und Informationen auszutauschen.



1979 waren die gedruckten Karten die einzige Möglichkeit sich zu Hause über das WO und WOHIN zu informieren. Eine gedruckte Landkarte ist auch heute noch unabdingbar und dies trotz online täglich aufgefrischten Informationen von Vorausreisenden.

Damals verstand man unter dem Begriff „Handy“ noch ein Abwaschmittel und kein Smartphone wo man Erstens immer erreichbar ist Zweitens jederzeit weiss, wo man sich auf den Meter genau auf dieser Welt befindet.

GPS-Geräte haben sich inzwischen in einem Camper explosionsartig verbreitet. Sieben unterschiedliche GPS Geräte zählen wir inzwischen in unserem Womo. Vom grossen Pioneer-Autonavi über die Auto-Alarm-SMS-Anlage über das Garmin Oregon bis hin zu drei Smartphones mit verschiedenen Karten-Apps wie zBsp. „Navigon Europa“ oder die weltweiten Gratis-Karten-Apps von OSM (OpenStreetMaps),

Weiter haben wir gute Erfahrungen mit Edith Kohlbachs Campingführer Marokko und mit der App Campercontact über Stell-, Service- und Campingplätze auch in Marokko gemacht. Diese Apps werden laufend an die aktuelle Situation angepasst und beinahe täglich auf den neuesten Stand gebracht.

MA-KarteMarokko1979 war eine Hallwag-Strassenkarte im
Massstab 1 : 1’000’000 die einzige Orientierungshilfe in Marokko. Daneben hatten wir noch den Polyglott Führer bei uns welcher die Sehenswürdigkeiten beschrieb und uns näher bringen sollte.

Die Karte mit aufgedruckten Einreisebestimmungen und Distanztabellen kostete gerade mal Fr. 7.90, also ungefähr gleich viel wie die App welche wir auf dem Smartphone hinauf bis auf ein einzelnes Haus an einer Quartierstrasse in der Stadt zoomen können.

Die Fahrzeugelektronik beim Camper mit seinem heutigen CAN-Bus-System ist natürlich ebenfalls nicht zu vergleichen mit unserem damaligen VW-LT Tabbert Imperator 600. Zwar hatte unser Camper mit seinen kleinen, doppelbereiften hinteren Zwillingsrädern bereits vier, aber noch keinen Allradantrieb. Auch die Strassen in Marokko mit damals vorwiegend „Eselskarren-Verkehr“ sind mit den heutigen Schnellstrassen nicht mehr zu vergleichen.

Über muck

Senior Projektleiter mit Freude am Sport
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