Die Hauptstadt Dublin

Heute Montag wollen wir in die Stadt Dublin fahren. Natürlich mit dem OeV. Für Euro 11.- kaufen wir eine Familienkarte für 2 Erwachsene mit Kindern die man beim Einstieg in den Bus berührungslos stempeln soll. Die Fahrt dauert über den Flughafen über eine Stunde.
Bei Dublin denkt man sofort an rustikale Pubs mit trinkfesten Gästen und Musikern welche an jeder Ecke spielen sollen. Beides haben wir auch gesehen, doch die kunstbeflissenen Europäer denken sofort an das mittelalterliche „Book of Kells“ oder an die Geschichtenerzähler. Alle Informationstafeln sind allerdings nur in Englisch und Gälisch angeschrieben. Als wir versuchen die Gälische Information zu lesen, liest uns sofort einer jener der Minderheit angehörender Ire uns den Text vor. Sofort merken wir, dass Gälisch so gar nichts mit Englisch zu tun hat – jedenfalls für unsere Ohren nicht.

Der Bus stoppt an der Abbey Street und entledigt sich hier seiner Gäste. Gleich dort finden wir auch eine Information wo Heidy gratis einen Campingführer ersteht. Dann machen wir uns auf an den Beginn unserer Rundtour der O’Connell Bridge zu stellen. Die gleich breite wie lange Brücke ist nicht weit vom Trinity College entfernt, Irland‘s berümteste Hochschule welche um 1592 von Elisabeth I. für protestantische Studenten gegründet wurde um das „Barbarentum dieser ungehobelten Leute zu ändern“. Hauptatraktion des fast 2 km2 grossen Colleges ist die Bibliothek mit dem berühmten Book of Kells und dem Long Room, einem 64 m langem Raum in dem die wertvollsten Bücher stehen. Beides wird uns heute von einer 200 m langen Menschlange noch vor dem Eingang verwehrt, weshalb wir uns entschliessen über den Merrion Square, dem St.Staphans Green zum Dublin Castel über zu laufen. Hier verkünden riesige Satelitenschüsseln ins Weltall gerichtet was die Irische Präsidentschaft derzeit von Dublin aus bis Ende Juni 2013 dem übrigen Europa zu verkünden hat. Wahrscheinlich nichts Gutes, stand doch auch Irland am finanziellen Abgrund und kurz vor der Pleite.

Ueber die Haf’penny Bridge gehen wir zur nordsite und schliessen hier an der Abbey Street unseren Rundgang ab. Davor assen wir allerdings in einem kleinen Pub mit Elekrostrahler-Heizung noch unsere obligaten Chicken Sandwiches neben Geschäftsleuten aus dem Bankenviertel.

Über muck

Senior Projektleiter mit Freude am Sport
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