Smartphone „Samsung Galaxy S3, 32GB“

Samsung Galaxy 3S

Samsung Galaxy 3S

Das Samsung Galaxy S3 hat den Labortest durchlaufen und die hohen Erwartungen erfüllt. Hier erfahren Sie, was den neuen Smartphone-Überflieger mit Quad-Core-Prozessor, riesigem HD-Display und intelligenter Bedienoberfläche ausmacht.

Nach dem aktualisierten Testverfahren vom März 2013 hat sich die Note für das 32-GB-Modell auf 1,82 verbessert. Die Auflösung liegt nun bei stattlichen 1280×720 Bildpunkten (306 ppi) und das Display ist gegenüber dem S2 um rund einen Viertel grösser, die Diagonale erreicht stattliche 12,2 Zentimeter (4,8 Zoll). Auch bei seitlichem Blickwinkel zeigt es starke Farben und knackige Kontraste, noch besser als beim S2. Zwar fehlt dem Super-AMOLED-Display die „Plus“-Technik des Vorgängers, doch das fällt aufgrund der hohen Auflösung nicht auf. Aber: Wie schon beim S2 wirkt das S3 bei direkter Sonnenbestrahlung so dunkel, dass kaum etwas zu erkennen ist. Zudem regelt die automatische Helligkeitsregelung oft auch ohne erkennbaren Grund herunter. Der doppelt so helle Bildschirm des iPhone ist in der Sonne besser ablesbar, spiegelt aber stärker.

Das Galaxy S3 ist nach dem HTC One X das zweite Smartphone mit Quadcore-Prozessor. Doch während im HTC der Nvidia-Prozessor Tegra 3 steckt, gibt im S3 ein Exynos-Prozessor von Samsung mit bis zu 1,4 Gigahertz Gas. Und wie: Mit seinem Arbeitstempo schlägt das S3 die Konkurrenz deutlich. Auch aufwendige Apps laufen flüssig, abgesehen von den für Android typischen gelegentlichen kurzen Verzögerungen im Menü. Zum Stromsparen schaltet der Prozessor im Ruhezustand auf 200 Megahertz zurück.

Nokia hat mit dem Lumia 800 und HTC mit dem One X gezeigt, dass hochwertige Gehäuse auch aus Kunststoff bestehen können. Bei HTC und Apple gibt es den Mut, neue Materialien zu nutzen: Glas, oxidiertes Aluminium und mehr – die Gerüchte rund um Keramik und Metall-Legierung haben sich beim S3 nicht bewahrheitet. Wie beim S2 ist das schlanke Gehäuse (136,6×70,6×8,6 Millimeter) aus Kunststoff. Dafür ist das S3 mit 133 Gramm verhältnismässig leicht. Der Rand ist mit einer silbernen Kante abgesetzt. Damit liegt das abgerundete S3 gut in der Hand.

Zur Auswahl stehen Marmorweiss und Kieselsteinblau. Dazu passt die Bedienoberfläche mit Farben und Bildern aus der Natur. Beim Berühren erklingen sanfte Naturklänge, zum Beispiel tropfendes Wasser.

  • Das Galaxy S3 weiss jederzeit, was du tun möchtest“, behauptet Samsung und spricht von einem Handy, das sieht, zuhört und auf den Nutzer reagiert:
  • Das Smartphone guckt zurück:“ Jeder Smartphone-Nutzer kennt die Situation, wenn sich der Bildschirm zum Energiesparen abdunkelt, obwohl man gerade etwas liest. Das S3 nutzt die Frontkamera, um festzustellen, ob Sie gerade schauen. Solange wird der Bildschirm nicht abgedunkelt. Das funktioniert aber nur, wenn Sie frontal auf das Handy schauen.
  • Automatisches Abnehmen – Direct Call:“ Rufen Sie einen Kontakt im Telefonbuch auf und halten sich das Handy ans Ohr, macht das S3 genau das, was Sie in diesem Moment wollen: Es startet den Anruf. Direct Call nennt Samsung die Idee, sich das Tippen auf das Anrufsymbol zu sparen.
  • Weniger Lärm mit Smart Alert:“ Smart Alert reduziert den Stress lauter Erinnerungssignale (etwa bei Terminen): Nehmen Sie das Telefon in die Hand, wenn die Erinnerung ertönt, fährt die Signallautstärke augenblicklich herunter. Für die Erkennung findet der Bewegungs- und Lagesensor im Handy Verwendung.
  • Sprachsteuerung S Voice: Per Doppeltipp auf die Home-Taste startet die Sprachsteuerung. Anders als beim iPhone starten Sie Navigation oder Apps direkt („Öffne Browser“). Wer dem Handy einen weiteren Sprachbefehl erteilen will, sagt einfach „Hallo Galaxy“. Wie Siri antwortet S Voice auch auf Fragen nach dem Wetter, getreu dem Motto „Das S3 hört dir zu“.
  • Acht-Megapixel-Kamera – Viele Funktionen: Bei der Auflösung gibt es keine Veränderung zum Vorgänger. Ein Sichttest von Fotos ergab keine Abweichung bei Farbe, Kontrast oder Schärfe. Der Labortest offenbarte kleine Unterschiede: Von acht Megapixeln (MP) bleiben beim S3 mit effektiv 4,7 MP etwas mehr Bildpunkte als beim S2 (4,4 MP). Die Fotoqualität erhält die Note 2,47 (gut), etwas besser als das S2 (2,69). Und das S3 bietet wesentlich mehr Tempo: Auf Wunsch schießen Sie bis zu 20 Fotos hintereinander weg. Die Funktion heißt Burst Shot, knipst mehr als drei Fotos pro Sekunde und gibt hinterher eine Empfehlung, welches das beste Bild ist (Best Photo). Wie bei One S und One X können Sie während der Videoaufnahme Fotos machen. Die Frontkamera hat 1,9 Megapixel und macht Videos im 720p-Format. Die Hauptkamera schafft Full-HD-Videos (1920×1080 Pixel).
  • Im Vergleich zum Vorgänger ist der Empfang vor allem im UMTS-Netz etwas schlechter geworden. Dafür funkt das WLAN-Modul im Fünf-GHz-Bereich des n-Standards nun doppelt so schnell wie das S2. Und der Strahlungsindex bei Mobilfunkverbindungen ist erfreulich niedrig.
  • Toller Klang und viel Ausdauer: In den Klangtests erreichte das S3 Spitzenwerte – sowohl beim Telefonieren als auch beim Musikhören. Im Test hielt das S3 50 Prozent länger durch als das S2. Bei typischer Smartphone-Nutzung sind jetzt zwölf statt acht Stunden drin. Dahinter stecken nicht nur Stromspar-Tricks, sondern auch ein dicker Akku. Mit 2.100 Milliamperestunden (mAh) bietet er rund ein Viertel mehr Kapazität als sonst üblich. Anders als beim iPhone oder bei den HTC-One-Modellen können Sie den Akku selbst austauschen.
  • Datenaustausch: S Beam nennt Samsung die Vereinfachung des Datenaustauschs von Handy zu Handy. Das funktioniert ähnlich wie Android Beam, indem man zwei Galaxy S3 aneinander hält. Per Near Field Communication (NFC) baut sich die Verbindung auf – größere Datenübertragungen laufen aber via WiFi-Direct. Hierbei gelangen die Daten ohne den Umweg über einen Router per WLAN von Handy zu Handy.
  • Schnittstellen: Das S3 gibt es neu auch als LTE-Version. Immerhin sind HSPA+ mit 21 Megabit pro Sekunde und Bluetooth 4.0 an Bord. Das neue Galaxy beherrscht ausserdem „Allshare Cast“: Per WiFi-Direct lassen sich Daten mit anderen Geräten austauschen. Das Gegenstück dazu ist „Allshare Play“: Basierend auf DLNA greifen Sie auf Daten zu, die auf dem PC daheim liegen. Mit microUSB, microSIM und microSDHC ist die „micro-Familie“ komplett.
  • Android: Das Galaxy S3 wurde mit dem Android 4.0.x „Ice Cream Sandwich“, basierend auf einem Linux Kernel Version 3.8 von Ende 2011 ausgeliefert. Mein Update auf Android 4.1.2 „Jelly Bean“ vom Oktober 2012 verlief problemlos.
  • SlashGear: Für Chris Davies von SlashGear ist das Samsung Galaxy S3 eines der besten, wenn nicht sogar das beste Android-Gerät auf dem Markt. Er findet, Display und Kamera seien brillant, die Perfomance unglaublich. Allerdings hätte Samsung nur wenige Monate Zeit, sich mit dem neuen Spitzenmodell zu etablieren, denn schon bald werde Samsung das S4 oder Apple das nächste iPhone auf den Markt bringen und die Bestenlisten wiederum erschüttern.
  • Strassenpreis: Beim Online Shop von digitec AG ist das aktuelle Samsung I9300 Galaxy S III – 16 GB – Pebble Blue immer noch als Aktion zum Strassenpreis von Fr. 488.- ohne Branding erhältlich.

Fazit: „Wenn Sie ein enormes Display für Spiele, Navigation, Mulitmedia-Anwenungen und zum Surfen lieben; wenn Sie qualitativ hochwertige Fotos und Videos verlangen und wenn Sie ein zukunftssicheres Smartphone für die nächsten zwei Jahre wollen, dann liefert das Galaxy S3 alles im Übermass.“

Über muck

Senior Projektleiter mit Freude am Sport
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