Tagesarchive: 19/10/2012

Google Nexus7 Tablet mit 3G und 32 GB

Ein Tablet-PC für knapp 300 Franken kann eigentlich nichts taugen, oder doch? Zwar hat der Internetkonzern Google bei seinem gemeinsam mit Asus entwickelten Tablet Nexus7 aus Kostengründen manches weglassen müssen, was gerade die Käufer von Android-Tablets schätzen. Doch für so wenig Geld ist das Google-Tablet trotzdem ein Angebot, das man fast nicht ablehnen kann. Es sei denn, man braucht unterwegs unbedingt einen UMTS-Zugang. Ein solcher nämlich ist im Nexus7 nicht verbaut und lässt sich auch nicht nachrüsten.
Doch Halt: Schon vor längerer Zeit gab es erste Gerüchte um ein kommendes 3G-Modell des Nexus7. Zwischenzeitlich gab es hauptsächlich Gerüchte um die 32 GB-Variante. Scheinbar wird es beides bald auch in Kombination geben. Bei der taiwanesischen Aufsichtsbehörde NCC ist nun ein Nexus7 mit 3G aufgetaucht. Das Tablet mit der Bezeichnung “ME370TG” unterstützt GSM, DCS und WCDMA. Es ist ausserdem mit 32 GB Speicher ausgestattet.
Derzeit müssen wir allerdings darauf noch verzichten denn ich bin mir nicht so sicher ob ein Nexus7-Käufer immer ein 7-Zoll Tablet als Telefon in der Jackentasche mit sich herumschleppen möchte. Besonders der schierebGrösse kann – je nach geplantem Einsatzszenario – eine gravierende Einschränkung sein. Allerdings kennen inzwischen alle, dass es für mangelnden Speicherplatz Google Disk oder andere Wolken gibt nur die Hosen- und Jackentaschen bleiben immer etwa gleich gross,
Wer mit diesen Mängeln leben kann, bekommt mit dem Nexus7 ein sehr flüssig zu bedienendes Gerät. Das liegt einerseits an der potenten Hardware, die in einem mit elf Millimetern ziemlich dicken Plastikgehäuse steckt. Zum anderen an der Software. Wie alle Google-Geräte kommt das Nexus7 mit der aktuellsten Version 4.1 des Betriebssystems Android daher. Dessen optimierter Browser beispielsweise ist beim Anzeigen von Webseiten sehr flink, das vom Rest der Android-betriebenen Konkurrenz her bekannte Ruckeln ist hier nahezu völlig verschwunden.
Da keine Erweiterungen über die Betriebssystem-Software gelegt werden wie das andere Hersteller tun, gehört das Nexus außerdem zu den Geräten, die Android-Updates als erste erhalten. Wenn man Android in seiner reinsten Form so sieht, weiss man allerdings auch, wieso viele Hersteller noch eine eigene Oberfläche programmieren. Natürlich geht es auch darum, sich von der Konkurrenz abzuheben, aber das nackte Android ist eben auch kein Vorbild an Schönheit.
Auf dem Sieben-Zoll-Bildschirm, der 1280 mal 800 Punkte anzeigt, lassen sich Schriften gut erkennen, für draußen ist das Display aber kaum hell genug. Dabei wäre es etwa als E-Book-Reader gut geeignet, denn der Akku hält mit rund zehn Stunden ähnlich lange wie der von Apples iPad.
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