Erneuter Rückschlag für die Euro-Zone: Auch Slowenien herabgestuft

Die Euro-Zone fürchtet um Slowenien. Zuletzt hatte es Spekulationen gegeben, das Land müsse unter den europäischen Rettungsschirm schlüpfen. Nun hat die Ratingagentur Moody’s den Pessimisten Recht gegeben.

Die Bonitätswächter senkten die Kreditwürdigkeit des Euro-Mitgliedslandes gleich um drei Stufen. Die Bewertung sei von „A2“ auf „Baa2“ reduziert worden, teilte die Agentur mit. Auch der Ausblick bleibe negativ, so ein Moody’s-Sprecher. Damit ist das Land nur noch zwei Stufen oberhalb des „Ramsch“-Status angelangt.

Eigentlich nicht verwunderlich, betrachtet man die Lebensweise der Slowenen von einer gewissen Distanz aus. Noch immer die billigsten Treibstoffpreise in ganz Europa obwohl bei Ihnen auch kein Oel aus der Erde sprudelt. Aehnlich wie die Griechen lebt Slowenien noch immer über seine Verhältnisse. Dies sieht man spätesten dann, wenn man sich beispielsweise im benachbarten Kroatien auf dem Campingplatz Sirena in Novigrad aufhält und nur von Slowenen umringt ist. Hier war der Platz Mitte Juni 2012 ausschliesslich von Motorfahrzeugen mit Slowenischen Kennzeichen überstellt. Einzelne Parzellen gleich zu 300 % weil um diese Zeit die Slowenen ihren National-Feiertag feiern und dann wollen sie eben ihre Freunde im benachbarten Kroatien mit ihren neuen Sportwagen „beehren“.

Eigentlich ist der Euro seit Geburt eine glatte Fehlkonstruktion. Bereits bei der Einführung unter Helmut Kohl war klar, dass die Mentalität eines Norddeutschen mit denen eines Sizilianers diametral gegenüber stehen und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit beider Regionen nie angeglichen werden kann.

Irgendwann muss alleine das Deutschen Volk den Fehler von damals bezahlen. Je länger die Eurokrise dauert desto teurer wird es werden.

Und der Euro in 10 Jahren
Tagesschau vom 26.06.2012

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