Pakostane – Zadar – Mali-Losinj

Kurz nach 0600 Uhr hatte Heidy noch den Fahrplan der Jadrolinija- Fähre nach Mali Losinj studiert und ihr ist dabei der Name Gazenica aufgefallen. Plötzlich entdeckt sie diesen Namen wieder an einem Verkehrsschild und sie insistiert, dass ich unbedingt hier abbiegen müsse.

Mit einem gewagten Manöver kann ich gerade noch die Spur wechseln und habe damit eine neue mehrspurige Brücke erreicht die in einer Industriebrache endet. Hier kann ja wohl der Fährhafen nicht sein meinten wir beide übereinstimmend und wendeten darauf unsere Fahrtrichtung um wiederum dem Navi Richtung Hafen von Zadar zu folgen.

Im dichten Verkehrsgewühl erreichten wir etwa um 0800 Uhr den Hafen nur um die Antwort von einem Jadrolinije-Mitarbeiter zu erhalten ihre Fähre würde aus dem Hafen von Gazenica auslaufen. Es könnte nach frei Plätze haben und wenn wir uns jetzt sofort aufmachen würden sei die Fähre bis 0900 Uhr zu erreichen.

Also nochmals auf dem schnellsten Weg zurück nach Gazenica und es reichte tatsächlich. Billette am dortigen Schalter nach Mali Losinj gebucht, mit Kreditkarte bezahlt und nur eine Minute vor Abfahrt auf die Jadrolinije Fähre gefahren. Ein kurzes Palaver des Kontrolleurs mi dem Autofahrer vor uns, der nicht einsehen wollte dass er offensichtlich mit seinem Billett keine Berichtigung habe heute mitzufahren liessen einen kurzen Moment unsere Chancen schwinden.

Die Taue am Schiff waren bereits gelöst und die Fähre wartete anscheinend auf einen Camper. Damit waren wir gemeint welche hinter dem bockigen Kroaten warten mussten. Bock weg , wir drauf, Tor zu und Schiff fährt aus dem Hafen und ein riesengrosses Lob an Heidy welche heute auf der ganzen Linie in Sachen Navigation recht behalten sollte.

Die 8stündige Fahrt über die Inseln Ist, Olid, dann Silba, Premuda und zuletzt Losinj in den Hafen von Mali Losinj eingelaufen. Manche Anlaufstelle bestand meist aus einem Betonsteg und dahinter ein paar Häuser. Hin und wieder wurde auch ein Fahrzeug ausgeladen oder eines fuhr auf die Fähre. Passagiere waren natürlich auch darunter. Dann wurden auch Getränke oder andere täglich Güter zu- oder ausgeladen.
Die riesigen Campingplätze von Mali Losinj waren eine grosse Enttäuschung. Unpersönlich, unüberschaubar und auf Remi-Demmi getrimmt, also eindeutig nichts für uns. Einmal durch den Lopari gefahren und dann gleich nordwärts Richtung Insel Cres.

Über muck

Senior Projektleiter mit Freude am Sport
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