Gewitter in Saranda

Heute bleiben wir wahrscheinlich in Saranda wegen heftigen Gewittern blockiert. Wir wagen es nicht, die Hotelanlage zu verlassen um über die Küstenstrasse Richtung Norden aufzubrechen.

Ursprünglich planten wir über den Ohrid-See und Macedonien nach Albanien zu reisen. Nachdem wir jedoch feststellen mussten, dass dort Nachttemperaturen von -10 Grad und tagsüber Schneefall angesagt waren, verwarfen wir diese Route sofort wieder. Hier müssen wir allerdings auch noch der Küste entlang über Pässe die höher als 1000 müM liegen.

Bereits am Morgen um 0600 Uhr kündigte sich mit Blitz und Donner ein Gewitter an. Genau deshalb habe wir ja gestern in Ioannina unsere dreitägige Bleibe verlassen. Wir können uns noch gut erinnern, als das griechische Fernsehen im Juni 2005 von Hagelschlag mit einem halben Meter Hagel in Ioannina berichtete. Das wollten wir nicht erleben und sind nicht zuletzt deshalb gestern hierher ans Meer gefahren.

Einerseits haben wir hier Wifi und andererseits genügt uns bereits bei schönem Wetter und guter Sicht den riesigen Schlaglöcher ausweichen zu können. Zudem kann es durchaus sein, dass ein einziges Gewitter die Strecke für ein paar Tage unpassierbar macht.

Soeben erhalte ich von Eagle Mobile Albania ungefragt ein SMS mit Wetterdaten von Tirania, Durres und Vlora. Ueberall Starkregen von 30 mm. Unser Entschluss hier zubleiben ist also richtig.

Über muck

Senior Projektleiter mit Freude am Sport
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