Eine halbe Billion Euro für die Banken – Ist dies das Ende des Grössenwahns?

Die Europäische Zentralbank stützt das angeschlagene Bankwesen mit einem Geldsegen von fast 500 Milliarden Euro. Die Kredite wurden erstmalig auf drei Jahre festgeschrieben. Italienische Banken stehen bereits Schlange.

Im Kampf gegen eine drohende Kreditklemme hält die EZB Europas Banken langfristig mit einer beispiellosen Geldspritze von fast einer halben Billion Euro flüssig. Mehr als 520 Geldinstitute griffen bei der erstmals aufgelegten Kreditlinie mit drei Jahren Laufzeit zum Leitzins von 1 % zu, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Mittwoch mitteilte.

Ende des Grössenwahns
Die einst größte deutsche Landesbank – die Westfälische – wird bis 30. Juni 2012 in Teilen „verscherbelt“ oder wie es Neudeutsch heisst „abgewickelt“. Ein Teil davon wird die sogenannte Verbundbank mit 400 Mitarbeitern sein, die als Zentralbank für die Sparkassen fungiert. Dieses Unternehmen kommt unter das Dach der Landesbank Hessen-Thüringen.

Die Bank hatte sich mit einstmals über 11‘000 Angestellten bei Wertpapieren verzockt. Nun wird alleine beim Verschwinden der WestLB nochmals etwa 6 Milliarden Abwicklungskosten anfallen. Bezahlt natürlich von den Bürgern die weder die Abzockerei goutierten noch irgend ein Verschulden trifft. Genau gleich wie in der Schweiz.

Über muck

Senior Projektleiter mit Freude am Sport
Dieser Beitrag wurde unter Geld abgelegt und mit , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.