Italien – Griechenland

Gegen 1000 Uhr verlassen wir an diesem Montagmorgen unseren Stellplatz in Marotta und fahren auf der Küstenstrasse Richtung Süden. Die etwa 40 km Strecke nach Ancona wollen wir nicht mehr die Autobahn benützen und fahren durch ein Gebiet wo nur noch namenlose Ort aneinander gereiht sind . Zudem haben wir ja bis 1600 Uhr Zeit bis das Schiff den Hafen verlässt.

Kurz vor dem Hafen in Ancona müssen wir uns zwischen Porto und Statione entscheiden. Heidy ist für den Statione ohne Maritim Wegweiser und ich für Porto. Leider steht auf dem Wegweiser nur Statione und so fahren wir prompt an den Bahnhof. Aber auf Umwegen in die Altstadt von Ancona kommen wir schliesslich doch noch in den Hafen zu den Billetschaltern.

In einer weiteren ¼ Stunde stehen wir in der Kollonne von Campern unmittelbar vor der Anlegestelle der Anek Lines Fähre mit Namen Helenic Spirit. Das stattliche Schiff von 204 Meter Länge, 25.8 Meter Breite und 68‘500 PS Leistung manövriert selbständig aber recht träge an die Anlegestelle.

Die mit Camping on Bord gebuchten Passagieren fahren als letzte mit ihren Fahrzeugen in den dicken Bauch der Fähre. Auf dem halbwegs vollen Zwischendeck 6 haben die etwa 20 Camper genügend Platz die Nacht zu verbringen.

Nach einer ruhigen Ueberfahrt fahren wir als erste von Campern in Igoumenitsa von Bord. Nur wenige Meter später erwartet uns eine einsame Autobahn über die griechischen Berge Richtung Osten. Obwohl beinahe Bankrott lohnt es sich wahrscheinlich für die Griechen nicht, den paar LKW’s Richtung Osten die Maut zu verlangen. Die schöne, stark bewaldete Gebirgslandschaft mit vielen Tunnels erinnert uns stark an unsere Heimat. Warum also sollen die Griechen eine Maut einziehen wenn wir dies in unserer schönen Landschaft auch nicht tun.

Etwa 400 km weiter sind wir aber doch noch um 13 Euro ärmer. An einer Tankstelle möchten die vier Bulgarischen PW Lenker mit ihren Freundinnen auch diese paar Euro wieder reinholen. Gefährlich nahe bei uns tun sie zwar geschäftig aber weil sie aus dem Balkan kommen trotzdem eindeutig. Heidy hat die Gefahr erkannt und begibt sich in den Bus. Dort verriegelt sie auf Knopfdruck unser Fahreug bzw. alle Türen währendem ich noch immer auftanke und den vorderen linken Reifen mit mehr Luft versorge.

Gegen 1600 Uhr erreichen wir die im Osten von Griechenland liegende Stadt Kavala und den dortigen Camping. Hier haben Lisbeth und Karl bereits zwei nebeneinander liegende Plätze reserviert. Die nächsten beiden Tage verbringen wir an diesem wunderbaren Ort mit Sandstrand und guter Infrastruktur wie Restaurant, Spielwiese und den obligaten Liegestuhl am Strand.

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