Norwegen 2009 – Donnerstag, 10.09.2009


Donnerstag, 10.09.2009 – Lindesnes, Lysta Fyr, Flekkefjord, Hauge, Egersund

Das traumhafte Wetter hat uns wieder zeitig geweckt. Bereits vor 09.00 Uhr machen wir uns auf den Weg – alles der Küste entlang bis Egersund.

Zuerst geht es wieder auf der 460 einige Kilometer ins Landesinnere zurück, dann auf schmalen Nebenstrassen in Richtung Lyngdal. Eigentlich war ich der Ansicht, dass der Süden von Norwegen eher flach ist. Ich wurde umgehend eines besseren belehrt – flache Stellen sind sehr gesucht im Süden! 100m hinauf, dann wieder 100 m zu einem Fjord hinunter, 200m hinauf ….. und an den engsten Stellen kommt sicher ein Trailer entgegen. Nun, man gewöhnt sich an alles, auch daran, dass man mit durchschnittlich höchstens 50 km/h unterwegs sein kann. Dafür ist die Landschaft einmalig schön. Es gibt wohl kaum eine grössere Vertiefung in der Landschaft, die nicht von einem tiefblauen See ausgefüllt ist. Ich frage mich immer wieder woher das viele Wasser kommt, denn die Berge sind kaum höher als die Seen. Die Strassen winden sich teils in engen Kehren den abgeschliffenen Steinplatten entlang, dann wieder ein kleiner oder grösserer See – oder ist es diesmal ein Fjord? Ist das Meer jetzt links oder rechts von uns – ah ja, da ist es ja auf der linken Seite, aber wieso steht da ein Schiff rechts auf dem Wasser? Oder ist es doch ein grösserer See? Nur die Karte kann darüber Auskunft geben, sogar ich mit einem guten Orientierungssinn, bin in den meisten Fällen hoffnungslos überfordert.
Auf der RV43 gelangen wir nach Farsund und besichtigen den Leuchtturm Lista Fyr. Dann geht es weiter nach Flekkefjord, eine kleine Hafenstadt mit alten, schneeweissen Häusern die holländische Siedler errichtet haben.
Weiter auf der RV44 nach Hauge – es scheint mir klar, weshalb hier keine Wohnwagenanhänger fahren dürfen. Weshalb mir plötzlich ein Lastwagen mit Anhänger – natürlich gleich um eine enge Kurve entgegen kam, weiss ich auch nicht – ist ja auch kein Wohnwagen-Gespann!
In Hauge haben wir den bekannten Ruggesteinen mit 80 Tonnen ins schaukeln gebracht. Ufff war das eine schwere Arbeit…. und das in den Ferien!
Jetzt – es ist 18.00 Uhr sitzen wir bei schönstem Sonnenschein und 20 Grad in Egersund auf dem Zeltplatz direkt an einem Fluss, der einige hundert Meter weiter unten direkt ins Meer fliesst.

Liebe Leserinnen und Leser – ich möchte an dieser Stelle auch einmal unserem Freund Armin ganz herzlich danken, dass wir seine Internet-Seite für unsere Reiseberichte benutzen dürfen. Er ist es auch, der die Foto-Serien von Brigitte in unsere Berichte einfügt. Danke Armin für Deine Arbeit!

Über muck

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1 Antwort zu Norwegen 2009 – Donnerstag, 10.09.2009

  1. R. Weibel sagt:

    Bei diesen Beschreibungen werden viele Erinnerungen wieder wach. Gebt acht auf den doch sehr engen Strassen in Küstennähe. Ich freue mich auf weitere Berichte. Hoffentlich wird das Wetter doch noch etwas freundlicher.
    Rolf & Fränzi, Norwegenfahrer August 09

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