Woche 5: Djupivogur zur Papey-Insel

papageiNach einem Gratisbad an diesem Sonntagmorgen frischen Mutes das kleine Fischerboot nach den Papey-Insel bestiegen. Ein Livejacket ist die erste Ausrüstung die wir fassen und brauchen sie (hoffentlich) nicht. Die Fahrt von IKr. 5’000.- bezahlt man zum Voraus. Sicherheitshalber. Heute ist der Atlantik für die 45 minütige Fahrt gerade noch passabel. Letzte Woche um die gleiche Zeit konnten keine Fahrten zu den Papageientauchern und den Seehunden durchgeführt werden.

Wir entscheiden uns für eine Ueberfahrt in der Kabine. Viele erleben das kleine Abenteuer an Deck und erleben eine nasse, kalte und auch salzige Fahrt wobei wahrscheinlich mancher Fotoapperat den Geist aufgegeben hat bevor die Motive vor der Linse erschienen sind. Bei den ersten Brechern welche an der Frontscheibe landen und unsere Sicht nach vorne einschränken, zucken wir noch zusammen. Dann ist es jedoch offenbar wie immer auf einem kleinen Boot. Kränung von 45 Grad nach links, dann nach rechts und einen kurzen Stop. Dann wieder vollen Schub voraus. Die Stossdämpfer an meinen Beinen haben beinahe einen zu kurzen Hub und sind voll im Einsatz. Heidy bekommt mit der Zeit so richtig Spass auf dieser Achterbahn. Dafür hat sich der finanzielle Aufwand mit herrlichen Bildern von Seehunden und Papageientauchern gelohnt. Auch die 2-stündige Führung brachten für uns viel Neues zu Tage.

Über muck

Senior Projektleiter mit Freude am Sport
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