Woche 2: Egilsstadir – Myvatn

namafjall

Nach etwa 100 km trafen wir auf einem aussichtsreichen Parkplatz die beiden Walliser Remy und Heidi mit Mietcamper an. Früher war er Pilot beim Ueberwachungsgeschwader (UeG) auf dem Militärflugplatz Dübendorf Ende der 50-er Jahre währendem ich ungefähr gleichzeitig als Flugzeugelektriker tätig war.
Nach kurzweiliger Weiterfahrt gelangt wir nach Namafjall. In diesen Hochtermperaturgebieten rund um den aktiven Vulkan Krafla wird der Besucher mit Dampfschwaden und infernalischem Gestank (Solfataren) empfangen. Die Erdwärem in 1000 m Tiefe beträt mindesten 200 Grad. Diese Wärme wir in 22 Bohrlöcher gefasst und über ein Stromkraftwerk ausgenutzt. 1984 war die letzte, ungemein heftige Eruption mit 6.5 auf der Richterskala. Zu diese Zeit wurde der Myvatn um 30 cm abgesenkt und alle Berge verschoben sich um 5 cm nach Osten. Für dieses Gebiet sehen in Katastrophenfällen innerhalb von 2 Stunden auf sogenannten „Weglaufstrassen“ die Evakuierung vor. Zwei Nächte haben wir auf dem Camping „Bjarg“ trotzdem im Voraus gebucht.

Über muck

Senior Projektleiter mit Freude am Sport
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