Island: Nach Immobilien-, Finanz-, Banken- und Wirtschaftskrise nun die politische Krise

island-huetteAm ersten Sitzungstag des isländischen Parlaments nach den 6-wöchigen Weihnachtsferien wurden die Regierungsvertreter in Reykjavik von wütenden Protesten empfangen. Die Demonstranten gaben ihren Unmut mit Pfiffen, Pfannendeckel-Lärm und mit Schneeballwerfen kund. Die über eintausend Demonstranten forderten lautstark sofortige Neuwahlen. Sie fühlen sich von der Regierung in ihrer schwierigen Lage im Stich gelassen. Viele sind finanziell am Ende und können für ihre Familie kaum noch Nahrung kaufen.

Island wurde als kleines Land mit bloss 316′000 Einwohner schon früh von der Finanzkrise erfasst. Gierige, spekulative Banker haben über Hegde Fonds zusammen mit der Regierung das Land in den Abgrund geführt. Während im April letzten Jahres die Isländer noch Fr. 1.24 für einhundert Kronen bekamen sind es jetzt noch Fr. 1.12. Die Preise für Lebensmittel sind weiter gestiegen und der Notenbanksatz liegt immer noch bei 16 %.

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