Die grösste Finanzkrise aller Zeiten

Kurssturz über ein Jahr
SMI KurzsturzDie grossen Banken verlieren täglich immer mehr Kunden. Selbst die Nationalbank erwacht und droht den Gewerkschaften mit Zinserhühungen, sollten sie am vollen Teuerungsausgleich festhalten. Nur der Bundesrat schläft weiterhin. Er will nicht wahrhaben, dass die grösste Finanzkrise aller Zeiten Fr. 1’600 Milliarden vernichtet hat, von denen erst Fr. 400 Milliarden von den Banken getilgt wurden.

Im Raume steht derzeit, ob allenfalls der Kleinstaat Schweiz die UBS retten könnte. Nein, sagen nahmhafte Experten und verweisen auf die schiere Grössenordnung die auch die Schweiz überfordert. In diesem Zusammenhang wird auch auf die Finanzkrise von Island verwiesen, deren Notenbank Zinsen von 16 % und mehr fordern musste um deren Währung nicht ganz abstürzen zu lassen.

Dass die Nationalbank jetzt plötzlich mehr Personal fordert ist ein untrübliches Zeichen dafür, dass etwas getan werden muss. Leider kommen diese Aktivitäten aber viel zu spät. Zu lange war das Geld viel zu billig und die Nationalbank wollte partout die Zinsen nicht erhöhen. Viel lieber drehte sie an der Geldmengenschraube und druckte frisches Geld was der Markt gerade verlangte.

Ich befürchte stark, es könnte bereits zu spät sein. Wir dürfen uns nicht der Illusion hingeben, dass der Markt dies regeln werde. Es ist dringend erforderlich, dass die grösse des Finanzplatzes eine vernünftige Grösse zum Kleinstaat Schweiz einnimmt sonst zahlt das Volk diesmal weit mehr als nur die zwei Milliarden Franken wie beim Swissair-Debakel.

Über muck

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