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Achtung: Serverunterbruch am Montag, 30. Januar 2012

Januar 27th, 2012

Diese Blogseite wird auf einem Server von Hoststar betrieben. Der entsprechende Server wird voraussichtlich am Montag, 30. Januar 2012 zwischen 20 und 2400 Uhr ausgewechselt. Die Blogseite wird für ca. 1 Stunde nicht erreichbar sein.

Der Schweizer Hosting Service Provider legt sehr viel Wert auf eine einwandfreie und hochstehende Qualität. Aus diesem Grund werden jedes Jahr grosse Investitionen für einen redundanten und ausfallsicheren Betrieb getätigt.

Bei den rund 50’000 von Hoststar betriebenen Servern wird auf einer Gesamtfläche von über 6’500 m² aus sicherheitstechnischen Überlegungen auf eine räumliche Verteilung geachtet. Die Netzwerkanbindung ist vielfach redundant ausgelegt.

Der neue 64Bit-Server auf einem Linux Betriebssystem hat dank der neuen Hardware eine bessere Perfomance und wegen dem 64Bit Betriebssystem eine höhere Rechenleistung. Die aktuell als Standard PHP 5 Version versehene Skriptsprache und den neusten Versionen von Spam- und Virenfiltern auch mehr Sicherheit.

PHP ist die Abkürzung für “Hypertext Preprocessor”, eine weitverbreitete Open Source Skriptsprache speziell für Webentwicklungen. PHP lässt sich in HTML einbinden. Als weiteres quelloffenes und freies Produkt von Apache Software Foundation wird Apache HTTP Server eingesetzt.

Diese Kombination ist die meistbenutzte Art einen Webserver im Internet zu betreiben. Hoststar ist schweizweit der preiswerteste Service Provider für Privatpersonen mit hohen Ansprüchen. Mit Kosten von lediglich Fr. 4.90 pro Monat (Fr. 58.80 pro Jahr) bekommt man 30’000 MB Speicherplatz, 20 Domains und 50 MySQL Datenbanken.

Mit WordPress setzt man auf eine vielseitige, leicht zu bedienende und kostenlose Websoftware. Es ist in erster Linie eine Blog-Plattform, doch auch persönliche und geschäftliche Websites lassen sich damit sehr leicht realisieren.

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Kroatien sagt Ja zur EU

Januar 23rd, 2012

Kroatien hat an der Volksabstimmung vom Sonntag, 22. Januar 2011 grünes Licht für einen EU-Beitritt gegeben. Von den 4,5 Millionen Stimmberechtigten nahmen allerdings weit weniger als die Hälfte daran teil. Rund zwei Drittel davon oder etwa 67 % stimmten nach ersten Auszählungen dafür, dass ihr Land am 1. Juli 2013 das 28. Mitglied der EU sein könnte.

Kroatien hatte sieben Jahre lang über seinen Beitritt verhandelt. “Das ist ein großer Tag für Kroatien und 2013 wird ein Wendepunkt in unserer Geschichte sein. Ich freue mich auf Europa als meine Heimat”, sagte Präsident Ivo Josipovic nach der Stimmabgabe.

Tagesschau vom 23.01.2012

Euphorie löst die EU-Mitgliedschaft im traditionell euroskeptischen Kroatien allerdings keine aus. Die Zustimmung an der Urne dürfte vielmehr mit dem Fehlen besserer Alternativen zu erklären sein. Das durch die Wirtschaftskrise hart getroffene Land hofft auf grosszügige Fördergelder aus Brüssel und dringend benötigte Impulse für die wachstumsschwache Wirtschaft.

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Sein Abschied vom Hahnenkamm – Sieg von Didier Cuche

Januar 21st, 2012

Wegen starkem Schneefall konnte die Hahnenkammabfahrt 2012 heute Samstag nur auf einer verkürzten Sprintstrecke abgehalten werden.

Die Abfahrt wurde etwas oberhalb des Lerchenschusses gestartet und dauerte nur etwa 73 Sekunden. Mit seinem Sieg verhinderte Cuche einen Dreifachsieg der Einheimischen und kann sich nun als alleiniger Rekordhalter mit 5 Abfahrtsiegen als „Kaiser von Kitzbühel“ bezeichnen.

Cuche domminierte bereits bei schönsten Wetter am Mittwoch die Streif-Abfahrt auf seiner gesamten Länge bevor er dann am Donnerstag seinen Abschied vom aktiven Skirennsport bekannt gab.

Link zum Video der Tagesschau: Siegesfahrt von Cuche

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Kenneth Rogoff und Europas Schuldenkrise!

Januar 21st, 2012

Kaum ein Ökonom ist besser qualifiziert als Kenneth Rogoff um über Europas Schuldenkrise zu sprechen. Zusammen mit seiner Kollegin Carmen Reinhart hat der Harvard-Professor das wohl wichtigste Wirtschaftsbuch der vergangenen vier Jahre verfasst:

„This Time is Different„

Kenneth Rogoff

Kenneth Rogoff sieht die Wahrscheinlichkeit, dass mindestens ein bis zwei Länder in den kommenden Jahren die Währungsunion verlassen werden von über 80 Prozent.

Griechenland ist der Extremfall: Das Land sollte austreten, seine Währung abwerten und zwei Jahrzehnte draussen bleiben meint Rogoff. „Ich sehe keinen anderen Weg, wie Griechenland auf andere Art wettbewerbsfähig werden könnte.“ Europas Politiker sollten das endlich einsehen und dem Land den Austritt gestatten ohne es gleich aus der Europäischen Union zu werfen.

Das europäische Bankensystem braucht mit Sicherheit hunderte von Milliarden Euro. Auch wenn die European Banking Authority letzthin eine Kapitallücke von 114 Milliarden Euro errechnete ist dies nicht mehr als ein Witz und im besten Fall eine öffentliche PR-Übung.

Betrachtet man die Weltwirtschaft als Ganzes, so ist Europa klar das grösste und gefährlichste Thema neben den USA.

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Davos: Weltwirtschaftsforum (WEF)

Januar 19th, 2012

Das diesjährige Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos wird wieder zu einem Stelldichein der Elite aus Politik und Wirtschaft. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hält am Mittwoch, 25. Januar die Eröffnungsrede. Das WEF dauert bis Sonntag, 29. Januar 2012.

Nichts gelernt aus der Finanzkrise
«Der Kapitalismus in der bisherigen Form passt nicht länger zu unserer Welt», erklärte WEF-Gründer Klaus Schwab. «Wir haben es verpasst, die Lehren aus der Finanzkrise von 2009 zu ziehen.» Der globale Wandel sei dringend nötig.

Während man mit grossen Risiken kämpfe, sei man immer noch belastet von den Sünden der Vergangenheit. «Wir haben eine moralische Kluft, wir sind überschuldet, wir haben die Investitionen in unsere Zukunft vernachlässigt, wir haben den sozialen Zusammenhalt unterminiert und wir laufen Gefahr, das Vertrauen künftiger Generationen zu verlieren».

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Didier Cuche beendet Karriere

Januar 19th, 2012

In Kützbühel hat Didier Cuche überraschend den Endspurt seiner Ski-Karriere bekannt gegeben. Im Frühling will er seine grosse und ruhmreiche Laufbahn beenden. Mit 37 Jahren ist er der älteste Weltcupsieger der Alpingeschichte.

Tagesschau vom 19.01.2012

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Beat Feuz siegte zweimal in der Abfahrt am Lauberhorn!

Januar 14th, 2012

Beat Feuz siegte sowohl gestern Freitag wie auch heute in der Abfahrt vom Lauberhorn hinunter nach Wengen.

Gestern die Kombinations- und heute die Spezial-Abfahrt

Der Emmentaler aus Schangnau mit Jahrgang 1987 schaffte den Hattrik als Ausnahmekönner in seiner noch jungen Karriere. Mit erst 25 Jahren gelang ihm was beispielsweise dem Superstar Didier Cuche noch nie gelang.

Minschkante

Link zu Beat Feuz Siegesfahrt auf SF.TV: Siegesfahrt von Beat Feuz 

 

Beat Feuz, mit Nummer 16 gestartet, war der Einzige, der die Marke des mit Nummer 1 angetretenen Reichelt unterbieten konnte. Reichelt war im Abschlusstraining Bestzeit gefahren und er bestätigte mit seinem bisher besten Abfahrts-Ergebnis seine Qualitäten, doch gegen den entfesselten Feuz hatte auch er keine Chance. Im siebenten Speed-Rennen des Winters triumphierte zum fünften Mal ein Athlet aus dem Team von Cheftrainer Osi Inglin. Die Schweizer Abfahrer sind derzeit ganz klar die Nummer 1.

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Cologna: König der Tour de Ski

Januar 10th, 2012

Dario Cologna

Dario Cologna hat zum 3. Mal nach 2009 und 2011 die Tour de Ski gewonnen. Der Bündner liess sich seinen Vorsprung in der letzten Etappe auf die Alpe Cermis (It) nicht mehr nehmen und siegte überlegen vor Marcus Hellner (Sd). Petter Northug (No) musste sich mit Rang 3 zufrieden geben.

Dario Alonzo Cologna, geboren 1986 lebt in Santa Maria Val Müstair. Er gewann in der Saison 2008/09 als erster Schweizer überhaupt den Gesamtweltcup im Langlauf.

Link zu Dario Colongnas Sieg: Tour de Ski – Italien

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Astra überprüft Abschaffung des Abgastests

Januar 9th, 2012

Die Überprüfung der bisherigen zweijährlichen Tests kündigte Guido Bielmann vom Bundesamt für Strassen in der Sendung «Tagesschau» von Schweizer Fernsehen an. Der Entscheid liegt schliesslich beim Bundesrat.

Ein Abgastest kostet zwischen 30 und 80 Franken. Als die Pflicht eingeführt wurde, machte sie durchaus Sinn. Bei modernen Autos – sie machen gut die Hälfte des schweizerischen Fuhrparks aus – ist der Test heute überflüssig, wie TCS-Fachmann Peter Grübler in der Sendung sagte. In der Warmlaufphase nehme der Motor den Test selber vor.

Tagesschau vom 30.12.2011

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Christoph Blocher, die Banken, die Medien und ein Vertrag mit dem Volk

Januar 5th, 2012

Christoph Blocher hat keine Freude daran, dass Nationalbank-Präsident Philipp Hildebrand die Vorschriften für Banken verschärfen will. Der Ex-Justizminister will nicht, dass die Banken mit ihrer Abzockermentalität noch mehr Auflagen zu erfüllen haben. Seit Monaten reitet er daher gegen Hildebrand eine regelrechte Fehde. Nun schwärzte Blocher gar den Chef der Nationalbank persönlich an obersten Stelle an.

Was war geschehen? SVP Vice Blocher ist in den Besitz von Bankbelegen der Bank Sarasin gelangt, die vermutlich gestohlen waren. Am 15. Dezember 2011 gelangte er damit an die damalige Bundespräsidentin Calmy-Rey und konfrontierte sie mit Dokumenten aus denen hervorging, dass Hildebrands Frau als angesehene Galeristin am 15. August eine halbe Million Dollar kaufte. Frau Hildebrand habe möglicherweise Insiderwissen missbraucht – meinte Blocher. Der Dollar notierte damals knapp über dem Allzeittief von 0.71 Franken. Am 6. September 2011 intervenierte die SNB bekanntlich und setzte eine Untergrenze des Frankens zum Euro von Fr. 1.20 fest.

Einmal mehr hat der Chefstratege der SVP mit seinem Handeln möglicherweise einen schweren Schaden der Schweiz zugefügt. Blocher der sich immer brüstet einen Vertrag mit dem Volk zu haben und damit alles unternimmt, dass es der Schweiz gut gehen soll. Mit seinen Taten hat er einmal mehr klargemacht, was er eigentlich will.

Eine unregulierte Bankenwelt, Medien die er mit seinem Geld manipulieren kann sowie einen unglaubwürdigen Staat.

Die Schweiz aber auch Europa braucht im vor uns liegenden schwierigen 2012 genau das Gegenteil. Der SVP-Vertrag mit dem Volk ist Propaganda und vermag höchstens den “SVP-(Tr/Z)ottel” zu überzeugen.

Tagesschau vom 01.01.2012

Wie erst jetzt bekannt wurde, hat am Neujahrstag 2012 ein Mitarbeiter des IT-Supports der Bank Sarasin sich gegenüber der Kantonspolizei Zürich dahingehend geäussert, dass er die fraglichen Daten unterschlagen habe und einem SVP nahen Anwalt im Beisein von Blocher übergeben habe.

Der IT-Mitarbeier wurde inzwischen von der Bank fristlos entlassen. Anwalt und Christoph Blocher gelten weiterhin als ehrenwerte Personen und schweigen. Warum wohl? Ist Blocher mit seiner SVP etwa der geistige Anstifter?

Heute Donnerstag, 5. Januar: Der Präsisident der Nationalbank, Philipp Hildebrand hat an seiner Pressekonferenz nochmals bestätigt, dass der fragliche Dollarkauf von seiner Frau initiert worden sei. Als er von der Bank Sarasin davon erfahren habe, habe er sofort reagiert und seinen Bankberater per Mail angewiesen, in Zukunft nur noch von ihm ensprechende Aufträge entgegen zu nehmen.

Damit ist für alle klargeworden, dass Hildebrand bereits damals dieses Geschäft als heikel betrachtet hatte. Weil aber kein Reglementsverstoss geschehen sei, habe er nicht versucht das Geschäft vom Vortag rückgängig zu machen. Uebrigens, den daraus erzielten Gewinn von Fr 75’000.- habe er der Berghilfe zukommen lassen.

Aus meiner Sicht hat sich Philipp Hildebrand glaubwürdig erklären können. Aber auch bei nachfolgenden Fragen der Journalisten mit allen Antworten seine Reputation und diejenge der Nationalbank wiederherstellen können.

Offen ist noch immer die strafrechtliche Beurteilung der Verletzung des Bankgeheimnisses und die Rolle von Blocher in diesem Politkrimi!

Nachtrag vom 8. Januar: In der Sonntagspresse ist zu lesen, dass nach dem E-Mail von Philipp Hildebrand an seinen Bankberater Felix S. bei Sarasin am 16.8.2011 ein regelrechter Kaffeeklatsch losging. Insgesamt 12 Mitarbeiter riefen damals das Konto von Hildebrand ab und wollten wissen, wieso Felix S. einen Rüffel von Hildebrand einstecken musste.

Auch „Super User“ R.T. aus Amlikon TG war darunter und ihm fiel auf, dass kurz vor Ankündigung des Franken-Euro Mindestkurses Dollars gekauft wurden. Mit seinem Smartphone fotografiere er die Daten und wandte sich an seinen Schulfreund und Anwalt Hermann Lei.

Als am Neujahrstag Christoph Blochers Rolle publik wurde, begann “Super User“ R.T. zu realisieren, welch ungeheuerliche politische Dimension die Sache annahm. Er zeigte sich am gleichen Tag bei der Kantonspolizei Zürich an und outete sich auch bei seinem Arbeitgeber.

Die Entourage um Christoph Blocher und seiner Weltwoche schrieb am vergangen Donnerstag, der halbe Bundesrat mit Eveline Widmer-Schlumpf, Doris Leuthard und Johann Schneider-Ammann seien ab sofort nicht mehr tragbar. Dass sie dabei ihren eigenen Whistleblower und “Super User” R.T. derart zusetzten, dass dieser psychisch zusammenbrach und in die geschlossene Psychiatriabteilung des Thurgauer Kantonsspitals Münsterlingen wegen Suizidgefahr interniert werden musste, interressiert offenbar diese Herren nicht. Einzig Philipp Hildebrand zeigte für den Hauptbetroffenen Verständnis und sprach gar von „einer gewissen Sympathie“.

Ex-Staatsanwalt Paolo Bernasconi sprach dagegen davon, dass die Weltwoche mit ihren falschen Anschuldigungen und den Rücktrittsforderungen „mediales Stalking“ betreiben würde und von der Staatsanwaltschaft zwingend zu verfolgen sei.

Morgen geht der Fall Blocher in die nächste, diesmal politische Runde. Ich bin mir sicher, dass auch damit der Fall nicht zu Ende sein wird.

Philipp Hildebrand gab soeben seinen Rücktritt als SNB-Präsident bekannt.

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